Über mich

Kontakt unter: rieferf@samisdatblog.org

Felix Riefer ist Politikwissenschaftler und beschäftigt sich insbesondere mit Russland, dem postsowjetischen Raum und russlanddeutschen (Spät-)Aussiedlern sowie russischsprachigen Migranten. Er ist Beiratsmitglied des Lew Kopelew Forum e.V. und arbeitet zurzeit an einer Dissertation zur russischen Außenpolitik. Er volontierte in der Online-Redaktion der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit einer externen Station am Goethe-Institut Kasachstan in Almaty. Zuvor studierte er Politikwissenschaften, Regionalstudien Ost- und Mitteleuropas und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln und an der Sciences Po – Paris School of International Affairs (PSIA). Während des Studiums organisierte er vier Jahre lang ein Austauschprojekt mit der Moskauer Finanzuniversität.

In einer Sendung des OstWestTV im März 2019 in Berlin.

Geboren 1986 an der Newa in Sankt Petersburg. Damals nannten die Kommunisten diese Stadt noch nach ihrem Führer Leningrad. Aufgewachsen am Rhein in Bonn. Einer dieser Bundesbürger mit russlanddeutschem Hintergrund und europäischer Vision.

Abitur am Beethoven-Gymnasium in Bonn. Nach dem Zivildienst folgte das Studium der Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften und Regionalwissenschaften Ost- und Mitteleuropa an der Uni Köln und der Sciences Po – Paris School of Internal Affairs (PSIA).

Sommerschulen in Brüssel und Straßburg. Praktika an der Forschungsstelle Osteuropa der Uni Bremen, der russischen Redaktion der Deutschen Welle oder dem kasachischen Konsulat. Als Vorstandsvorsitzender einer Studenteninitiative organisierte ich vier Jahre lang den Austausch „Study Tour Cologne Moscow“ mit der Moskauer Finanzuniversität in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Kultur: Jährliche Patronage des Kölner Oberbürgermeisters, Sponsoren wie Microsoft, FAZIT, McKinsey, BASF oder Ford.

Zahlreiche Studienreisen in den postsowjetischen Raum waren nur durch die Zuschussstipendien des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds (2013-2019) möglich. So bereiste ich Russland von Wolgograd bis Wladiwostok. War im buddhistischen Kalmückien und muslimischen Tatarstan. Im Baltikum von Tallinn bis zur Kurischen Nehrung. In der Ukraine von Kiew bis zur Krim. Und selbstverständlich wiederholt und intensiv in Moskau (Carnegie, IMEMO, HSE, Institut für Europa u.v.m.).

Gespräche mit Sergej Karagonow und Andrej Subow im Herbst 2018 in Moskau.

Erste journalistischen Erfahrungen sammelte ich bei /e-politik.de/. Sechs Jahre lang (2011-2017) interviewte ich Experten und Politiker wie Dmitrij Trenin, Pavlo Klimkin oder Lilia Schewzowa, schrieb Artikel und bastelte als Redakteur an Texten und im CMS.

Irgendwann im Laufe des Jahres 2012 bin ich mit dem Kölner Lew Kopelew Forum in Berührung gekommen. Seitdem ein treues Vereins- und Beiratsmitglied. Hier organisiere und moderiere ich Veranstaltungen so z.B. mit Andrej Subow, Margarete Mommsen oder Ulrich Schmid. Auch bin ich Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO).

Während des Volontariats in der Online-Redaktion der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb war ich unter anderem im Wahl-O-Mat-Team (Projektleitung) inklusive Parteiprofile „Wer steht zur Wahl“ (Redaktion). Interne Station im Fachbereich Veranstaltungen: Kurator der bundesweiten Tagung Teilhabe & politische Bildung Russlanddeutscher & russischsprachiger Migranten. Externe Station am Goethe-Institut Kasachstan in Almaty (Presse & Öffentlichkeitsarbeit). Werkstück Dossier Russlanddeutsche, Aktualisierung Russland-Dossier (beide Konzept und Redaktion).

Zurzeit arbeite ich an einer Dissertation zur russischer Außenpolitik am Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik und dem Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte der Universität zu Köln. Im Herbst 2018 absolvierte ich hierfür einen Forschungsaufenthalt in Moskau am Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen (IMEMO). Dort führte ich u.a. Gespräche mit Sergej Karaganow, Fjodor Lukjanow oder Alexander Dynkin und besuchte verschiedene Forschungseinrichtungen.

Weitere Referenzen als „Ostexperte“ sind unter anderem wissenschaftliche (APuZ, ZfAS) und journalistische Publikationen (bpb.de, Deutsche Welle, The European, fluter.de), Medienauftritte z.B. Deutschlandfunk, WDR5, Reuters, Cosmo Radio po Russkij, Hromadske International (Ukraine), Meduza (Lettland) oder Russkij Reporter/Expert.ru (Russland). Vorträge zur Russischen Außenpolitik unter anderem an den Universitäten Göttingen und Mainz oder an der Theodor-Heuss-Akademie. War Teil der deutschen Delegation des von der DGAP initiierten Triaologs Deutschland-Polen-Russland 2017 nach Moskau.

Zurzeit arbeite ich an einer Dissertation zur russischen Außenpolitik.